Kraanwater en een huishoudelijk filtersysteem dat bepaalde PFAS kan verminderen

PFAS im Trinkwasser erhält immer mehr Aufmerksamkeit. Dadurch fragen sich viele Menschen, ob ein PFAS-Wasserfilter diese Stoffe aus dem Leitungswasser entfernen kann. Bestimmte Filter können die Menge mancher PFAS verringern, aber nicht jedes Filtersystem arbeitet auf dieselbe Weise.

Die Leistung hängt unter anderem vom Filtermaterial, der PFAS-Verbindung, der Zusammensetzung des Wassers und der Wartung des Systems ab. Eine allgemeine Behauptung, ein Filter entferne „alle PFAS“, liefert deshalb unzureichende Informationen. Unabhängige Testergebnisse und klare Gebrauchshinweise sind bei der Beurteilung einer solchen Behauptung wichtig.

Ein Wasserfilter ist zudem nicht automatisch notwendig, nur weil PFAS im Wasser vorkommen können. Laut niederländischen Trinkwasserinformationen erfüllt das Leitungswasser die gesetzlichen Anforderungen und bleibt sicher zu trinken. Zugleich bleibt die Verringerung von PFAS in den Quellen wichtig.

In diesem Artikel lesen Sie, wie verschiedene Filtertechniken funktionieren, worin sie sich unterscheiden und worauf Sie achten können, wenn Sie einen Filter oder einen Produktclaim beurteilen.

Was ist ein PFAS-Wasserfilter?

Ein PFAS-Wasserfilter ist keine eigene, gesetzlich festgelegte Kategorie. Der Begriff wird meist für einen Wasserfilter verwendet, bei dem der Hersteller angibt, dass er bestimmte PFAS aus dem Wasser entfernen oder deren Konzentration senken kann.

PFAS ist ein Sammelbegriff für eine große Gruppe vom Menschen hergestellter Stoffe. Die verschiedenen Verbindungen haben nicht alle dieselben Eigenschaften. Ein Filter, der bei einem Test gut für PFOA oder PFOS abschneidet, muss deshalb nicht automatisch dasselbe Ergebnis für jede andere PFAS erzielen.

Auch die Form des Produkts sagt nicht unmittelbar aus, wie viel PFAS es verringern kann. Eine Filterkanne, ein Untertischfilter und ein größeres System für das ganze Haus können verschiedene Techniken, Mengen an Filtermaterial und Durchflussgeschwindigkeiten verwenden.

Schauen Sie deshalb über die bloßen Worte „PFAS-Filter“ auf der Verpackung hinaus. Die Informationen über die verwendete Technik und die Stoffe, auf die das Produkt tatsächlich getestet wurde, sind wichtiger.

Kann man PFAS aus Wasser filtern?

Ja, bestimmte Filtertechniken können die Konzentration mancher PFAS im Wasser verringern. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Haushaltswasserfilter dafür geeignet ist oder dass PFAS immer vollständig aus dem Wasser verschwinden. 

Das letztliche Ergebnis kann unter anderem abhängen von:

  • der Art der PFAS im Wasser;

  • der Menge und Qualität des Filtermaterials;

  • der Geschwindigkeit, mit der Wasser durch den Filter strömt;

  • der ursprünglichen Konzentration;

  • anderen im Wasser vorhandenen Stoffen;

  • dem Alter und Zustand des Filters;

  • der Art, wie das System gewartet wird.

Die Wirkung eines Filters kann sich während des Gebrauchs verändern. Ein Testergebnis eines neuen Filters sagt deshalb nicht automatisch, wie das Produkt am Ende seiner Nutzungsdauer abschneidet.

Außerdem ist „entfernen“ nicht immer dasselbe wie „zerstören“. Bei Techniken wie Aktivkohle verbleiben die Stoffe im Filtermaterial. Das gebrauchte Filtermaterial muss anschließend gemäß den Anweisungen ersetzt und entsorgt werden. Möchten Sie auch wissen, was derzeit über kleine Kunststoffpartikel im Wasser bekannt ist? Dann lesen Sie unseren Artikel über Mikroplastik in Wasser, Nahrung und Luft.

Welche Filter können PFAS verringern?

Für die Verringerung von PFAS im Trinkwasser werden vor allem Aktivkohle, Ionenaustausch und Umkehrosmose genannt. Jede Technik hat eigene Merkmale und Grenzen.

 Aktivkohle, Ionenaustauscherharz und Membran als verschiedene Filtermaterialien

Aktivkohle

Aktivkohle hat eine große poröse Oberfläche, an die sich bestimmte Stoffe anlagern können. Wenn Wasser durch den Filter strömt, können manche PFAS im Kohlematerial zurückgehalten werden.

Wie gut das funktioniert, hängt vom Aufbau des Filters, der Kontaktzeit mit dem Wasser und den Eigenschaften der PFAS ab. Auch die Menge an Wasser, die den Filter bereits durchlaufen hat, spielt eine Rolle.

Nicht jeder Filter mit Aktivkohle ist automatisch auf PFAS getestet. Manche Kohlefilter sind vor allem dafür gedacht, Geschmack, Geruch oder Chlor zu verringern. Das sagt für sich genommen nichts über ihre Leistung bei PFAS aus.

Ionenaustausch

Beim Ionenaustausch strömt Wasser an einem speziellen Harzmaterial entlang. Dieses Material kann bestimmte geladene Stoffe aus dem Wasser binden und zurückhalten.

Auch bei dieser Technik unterscheiden sich die Leistungen je nach PFAS-Verbindung und Filtersystem. Die Kapazität des Harzes ist nicht unbegrenzt. Nach einiger Zeit muss das Material ersetzt oder fachgerecht aufbereitet werden.

Für Verbraucher ist es deshalb wichtig zu prüfen, ob ein Produkt tatsächlich auf spezifische PFAS getestet wurde. Allein die Angabe „Ionenaustausch“ ist kein Beweis für ein bestimmtes Ergebnis.

Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose wird Wasser unter Druck durch eine feine Membran geleitet. Die Membran hält verschiedene gelöste Stoffe zurück und kann auch die Menge bestimmter PFAS verringern.

Ein solches System besteht meist aus mehreren Komponenten, darunter Vorfilter und eine Membran. Es erfordert in der Regel mehr Installation und Wartung als eine einfache Filterkanne. Zudem entsteht bei dem Prozess ein separater Wasserstrom, in dem die zurückgehaltenen Stoffe konzentrierter vorliegen können.

Die Wirkung hängt von der Qualität der Membran, dem Wasserdruck, dem Zustand des Systems und dem rechtzeitigen Austausch der Komponenten ab. Auch hier gilt, dass die verwendete Technik allein nicht ausreicht, um die Leistung eines konkreten Produkts zu beurteilen.

Nicht jeder PFAS-Filter arbeitet gleich

Zwei Filter, die auf den ersten Blick vergleichbar erscheinen, können in der Praxis unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Das eine Produkt enthält zum Beispiel mehr Filtermaterial, während das andere Wasser schneller durchfließen lässt. Auch die Testbedingungen und Austauschintervalle können sich unterscheiden.

Achten Sie beim Vergleich von Filtern deshalb auf die folgenden Fragen:

  • Auf welche einzelnen PFAS wurde der Filter getestet?

  • Bezieht sich das Testergebnis auf eine Verringerung oder eine vollständige Entfernung?

  • Wurde der Test von einer unabhängigen Organisation durchgeführt?

  • Unter welchen Bedingungen wurde das Produkt getestet?

  • Gilt das Ergebnis für einen neuen Filter oder für die gesamte angegebene Nutzungsdauer?

  • Wie viele Liter Wasser kann der Filter verarbeiten?

  • Wann müssen Kartuschen oder andere Komponenten ersetzt werden?

Testdokumentation eines Wasserfilters prüfen und verschiedene Ergebnisse vergleichen

Ein auffälliger Prozentsatz auf der Verpackung sagt wenig aus, wenn nicht klar ist, um welchen Stoff, welche Testmethode und welche Nutzungsdauer es geht.

Worauf sollten Sie bei einem PFAS-Wasserfilter achten?

Wenn Sie einen PFAS-Filter in Erwägung ziehen, beginnen Sie bei der Produktdokumentation. Suchen Sie nach einem vollständigen Testbericht statt nur nach einem kurzen Marketingclaim.

Prüfen Sie, ob der Bericht genau das Modell nennt, das Sie kaufen möchten. Ergebnisse eines anderen Modells oder einer früheren Produktversion gelten nicht selbstverständlich.

Sehen Sie sich außerdem an, welche PFAS berücksichtigt wurden. Ein Test für PFOA und PFOS bedeutet nicht automatisch, dass der Filter auf alle Verbindungen innerhalb der breiten PFAS-Gruppe untersucht wurde.

Achten Sie auch auf praktische Aspekte:

  • Passt das System zum verfügbaren Platz und Wasseranschluss?

  • Wie viel gefiltertes Wasser benötigen Sie täglich?

  • Was kosten Ersatzkartuschen?

  • Sind Komponenten leicht erhältlich?

  • Wie oft erfordert das System Wartung?

  • Ist klar beschrieben, wie gebrauchte Filter entsorgt werden müssen?

Ein teureres oder größeres System ist nicht automatisch besser. Die relevanten Testdaten und die Art, wie das Produkt verwendet wird, sind wichtiger als Größe oder Preis.

Wartung und rechtzeitiger Austausch

Ein Wasserfilter funktioniert nicht unbegrenzt. Das Material kann mit der Zeit gesättigt werden, wodurch die Leistung abnimmt. Bei unzureichender Wartung können sich zudem Mikroorganismen in oder um das System herum entwickeln.

Befolgen Sie deshalb stets den Austauschplan des Herstellers. Warten Sie nicht nur, bis sich Geschmack oder Geruch des Wassers verändert, denn Sie können dem Wasser nicht anschmecken, ob der Filter noch wirksam gegen PFAS ist.

Praktische Hinweise sind:

  • Notieren Sie, wann eine Kartusche eingesetzt wurde;

  • Überschreiten Sie die angegebene Kapazität nicht;

  • Reinigen Sie wiederverwendbare Komponenten gemäß der Anleitung;

  • Verwenden Sie nur Komponenten, die für das betreffende System geeignet sind;

  • Spülen Sie einen neuen Filter wie vorgeschrieben;

  • Lassen Sie Wasser nicht unnötig lange in einem ungenutzten System stehen.

Wenn ein Filter längere Zeit nicht genutzt wurde, zum Beispiel während eines Urlaubs, prüfen Sie die Anweisungen zum erneuten Spülen oder zum Austausch.

Ist ein Wasserfilter in den Niederlanden notwendig?

Das Vorhandensein kleiner Mengen PFAS bedeutet nicht automatisch, dass niederländisches Leitungswasser unsicher ist. Trinkwasserunternehmen kontrollieren die Qualität und behandeln das Wasser, bevor es aus dem Hahn kommt.

Laut niederländischen Trinkwasserinformationen erfüllt das Leitungswasser die gesetzlichen Anforderungen und bleibt sicher zu trinken. Zugleich arbeiten Trinkwasserunternehmen und Behörden an einer weiteren Verringerung von PFAS in den Trinkwasserquellen. Zu verhindern, dass diese Stoffe in Boden, Flüsse und Grundwasser gelangen, hat dabei Vorrang.

Ob jemand dennoch einen Haushaltsfilter verwenden möchte, ist eine persönliche Entscheidung. Diese Entscheidung kann zum Beispiel mit lokalen Informationen, einer bestimmten Wasserquelle oder dem Wunsch zusammenhängen, bestimmte Stoffe weiter zu verringern.

Ein Haushaltsfilter ersetzt die offizielle Kontrolle der Trinkwasserqualität nicht. Bei Zweifeln an der örtlichen Wasserqualität können Sie die Informationen Ihres Trinkwasserunternehmens einsehen oder sich direkt an das Unternehmen wenden.

Was sagen die niederländischen Behörden?

Niederländische Behörden beobachten PFAS in der Umwelt, in Lebensmitteln und im Trinkwasser. Dabei wird zwischen der Qualität des Leitungswassers und der Verschmutzung der Quellen unterschieden, aus denen Trinkwasser gewonnen wird.

Das Leitungswasser, das Verbraucher erhalten, muss gesetzliche Qualitätsanforderungen erfüllen. Zugleich ist die Verunreinigung von Oberflächenwasser, Grundwasser und Boden mit PFAS ein wichtiges Thema. Wenn Quellen verunreinigt werden, kann die Aufbereitung schwieriger und kostspieliger werden.

Die strukturelle Lösung liegt deshalb nicht allein bei Filtern in einzelnen Wohnungen. Die Verringerung von Emissionen und der Schutz von Trinkwasserquellen sind notwendig, um die Menge an PFAS früher in der Kette zu reduzieren.

Ein Haushaltsfilter kann unter bestimmten Umständen die persönliche Belastung über das Trinkwasser weiter begrenzen, beseitigt aber nicht die Ursache der Verunreinigung.

Für weitere sachliche Erläuterungen zu PFAS, Mikroplastik und anderen Umwelteinflüssen sehen Sie sich auch unsere Kategorie Toxine & Umwelteinflüsse an. 

Häufig gestellte Fragen

Kann eine gewöhnliche Filterkanne PFAS aus dem Wasser entfernen?

Das hängt vom konkreten Produkt ab. Manche Filterkannen verwenden Aktivkohle und können die Menge bestimmter PFAS im Wasser verringern, aber nicht jede Filterkanne wurde darauf getestet. Prüfen Sie deshalb die Dokumentation des genauen Modells.

Entfernt Aktivkohle alle PFAS?

Nein. Die Leistung unterscheidet sich je nach PFAS-Verbindung, Filterdesign und Gebrauchssituation. Das bloße Vorhandensein von Aktivkohle ist keine Garantie dafür, dass alle PFAS entfernt werden.

Wirkt Umkehrosmose gegen PFAS?

Umkehrosmose kann die Konzentration verschiedener PFAS verringern. Das Ergebnis hängt vom System, der Membran, der Wasserqualität und der Wartung ab. Prüfen Sie deshalb unabhängige Testdaten für das gewählte Produkt.

Kann ich sehen, riechen oder schmecken, ob PFAS im Wasser sind?

Nein. Sie können am Aussehen, am Geruch oder am Geschmack des Wassers nicht erkennen, ob es PFAS enthält. Dafür ist eine Laboruntersuchung nötig.

Ist niederländisches Leitungswasser sicher zu trinken?

Laut niederländischen Trinkwasserinformationen erfüllt das Leitungswasser die gesetzlichen Anforderungen und bleibt sicher zu trinken. Die Verringerung von PFAS in den Trinkwasserquellen bleibt zugleich wichtig.

Ist der beste Wasserfilter automatisch der teuerste?

Nein. Der Preis allein sagt wenig über die Leistung aus. Achten Sie vor allem auf unabhängige Testergebnisse, die untersuchten PFAS, die Kapazität und die Wartungskosten.

Was passiert mit den PFAS, die im Filter zurückbleiben?

Bei Aktivkohle und Ionenaustausch werden PFAS überwiegend im Filtermaterial zurückgehalten. Deshalb müssen gebrauchte Kartuschen rechtzeitig ersetzt und gemäß den Anweisungen des Herstellers und den örtlichen Abfallvorschriften entsorgt werden.

Good Nature Vibe und klare Informationen

Bei Themen wie PFAS ist der Kontext wichtig. Ein einzelner Messwert oder ein allgemeiner Produktclaim erzählt selten die ganze Geschichte. Good Nature Vibe möchte komplexe Informationen zugänglich machen, ohne unnötige Beunruhigung zu verursachen oder Ergebnisse zu versprechen, die nicht garantiert werden können.

Möchten Sie zunächst mehr über diese breite Stoffgruppe erfahren, darüber, wo sie vorkommen kann und was niederländische Behörden dazu mitteilen? Dann lesen Sie auch unseren Artikel über PFAS in den Niederlanden.

Good Nature Vibe verkauft oder bewertet in diesem Artikel keinen konkreten Wasserfilter. Die Informationen sind als allgemeine Erläuterung gedacht und helfen Ihnen, Produktclaims und technische Informationen kritischer zu beurteilen. Lesen Sie auch, wie Good Nature Vibe mit Qualität und überprüfbaren Informationen umgeht.

Fazit

Ein PFAS-Wasserfilter kann die Menge bestimmter PFAS im Trinkwasser verringern, aber die Wirkung unterscheidet sich je nach Technik, Stoff und Produkt. Aktivkohle, Ionenaustausch und Umkehrosmose können relevant sein, aber der Name einer Technik ist für sich genommen keine Garantie.

Prüfen Sie deshalb, auf welche PFAS das genaue Produkt getestet wurde, wer den Test durchgeführt hat und ob das Ergebnis während der gesamten Nutzungsdauer gilt. Halten Sie sich außerdem an die vorgeschriebene Wartung und tauschen Sie Filter rechtzeitig aus.

Niederländisches Leitungswasser erfüllt die gesetzlichen Qualitätsanforderungen und bleibt sicher zu trinken. Ein Haushaltsfilter kann eine ergänzende persönliche Entscheidung sein, aber der Schutz der Quellen und die Verringerung der PFAS-Emissionen bleiben die wichtigsten strukturellen Maßnahmen.